Meditieren - warum? ► 10 ► Realisierung des Selbst & Preksha Meditation (2)

Verfasst: 25.12.2012

Die Wahrnehmung von Körper und Atem sind wichtige Schritte auf dem Weg zu dem Ziel, die Seele wahrzunehmen. Direkt kann die Seele nicht wahrgenommen werden. Am einfachsten ist es, sich ihrer Wahrnehmung mit einer systematischen Abfolge von Teilschritten zu nähern. Zuerst nimmt man den Körper wahr, dann konzentriert man sich auf den Atem. Mit der Konzentration auf den Atem beginnt man auch, das Einströmen des Prana in den Körper und das Zirkulieren des Prana im Körper zu bemerken.

Wer die Vibrationen der Seele tief im Inneren erfassen möchte, bewegt seinen Geist vom Inneren des grobstofflichen Körpers über die psychischen Zentren weiter ins Innere bis in den feinstofflichen Bereich der Seele. Mit fortschreitender Praxis nimmt die Feinfühligkeit für die subtilen Vibrationen der Seele im Inneren zu. Das Wichtigste ist, Körper und Geist ruhig zu halten. Je weniger aktiv sie sind, desto mehr scheint das Leuchten des in unserem Inneren verborgenen Lichtes an Intensität zuzunehmen. Vergleichen wir die Seele mit der Oberfläche von Wasser. Kann man sein Spiegelbild im Wasser erkennen, wenn ein Sturm seine Oberfläche bewegt? Tobt der Sturm der Vorlieben und Abneigungen in uns, können wir die Seele nicht wahrnehmen. Das geht nur, wenn sich der Sturm gelegt hat. Durch unsere spirituelle Praxis besänftigen wir den Sturm der Vorlieben und Abneigungen und bringen ihn schließlich zur Ruhe. Wahrnehmung des Atems beruhigt unsere negativen Emotionen. Wer nicht richtig atmet, aktiviert sie hingegen. Auch Wahrnehmung der psychischen Zentren, Farbmeditation, innere Reise und Autosuggestion geben uns die Kraft, die negativen Emotionen zu überwinden.

Alle spirituellen Praktiken, die in der Preksha Meditation vermittelt werden, bringen uns auf den Weg zur Wahrheit. In Meditationscamps vermitteln wir den Teilnehmern, wie sie dieses Ziel erreichen können. Die einmalige Teilnahme an einem Meditationscamp kann nur ein Anfang sein. Wichtig ist, in den Alltag zu integrieren, was dort vermittelt wurde und es regelmäßig auch zu praktizieren. Am besten für ein Jahr, nicht nur für einen Monat oder eine Woche. Dann erst kann man erkennen, wohin man gelangt ist, nachdem man den Eingang benutzt hat. 


Ende des Buches

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