Foodwatch ►Monsanto bekommt kalte Füße - mit foodwatch gegen Gentechnik!

Veröffentlicht: 26.07.2013
foodwatch - die essensretter

Jetzt Förderin/Förderer werden!letzte Woche hat Monsanto bekannt gegeben, dass es sich teilweise aus dem Geschäft mit dem Verkauf von gentechnisch verändertem Saatgut in Europa zurück ziehen werde, weil der Konzern hier keine kommerzielle Perspektive sieht!

MaisGut so, sagen wir - einerseits. Aber verbessert es die gegenwärtige Situation hier? Leider nein! Denn das in den USA angebaute, gentechnisch veränderte Futter wird weiter nach Europa exportiert. Essen, das mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurde, landet so auch weiterhin in unseren Mägen. Allerdings bestätigt der Rückzug Monsantos etwas, das uns schon lange bekannt ist: Nämlich dass die überwiegende Mehrheit der Verbraucher Gentechnik im Essen ablehnt. Einer Umfrage der Europäischen Kommission zufolge werden es in den meisten europäischen Ländern sogar kontinuierlich mehr. In Frankreich sind es überwältigende 84 Prozent, und auch in Deutschland möchten 78 Prozent keine Gentechnik auf ihrem Teller. Dafür gibt es gute Gründe: Niemand weiß, was diese Technologie langfristig bewirkt. Das werden erst unsere Kinder und Kindeskinder erfahren! Welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut von Nahrungsmittelpflanzen haben, lässt sich erst nach Generationen feststellen.

Doch die großen Gentechnikkonzerne fahren Jahr für Jahr Rekordgewinne ein. Mit anderen Worten: Die Konzerne verdienen prächtig, aber die Natur ist ihr Versuchslabor und wir sollen die Versuchskaninchen spielen! Den Politikern scheint das allerdings völlig egal zu sein. Seit Jahren bewegt sich nichts und Tiefkühltruhen sind nach wie vor voll mit Gen-Food.

MilchWir von foodwatch sagen: Schluss mit der Zwangsernährung mit Gentechnik! "Zwangsernährung" deshalb, weil Gentechnik im Essen nur dann gekennzeichnet werden muss, wenn es sich um pflanzliche Produkte handelt. Für tierische Produkte, die mit Gentechnik erzeugt werden, gilt dies jedoch nicht. Aber gerade in diesen Produkten steckt die meiste Gentechnik drin! Über 80 Prozent der gentechnisch veränderten Pflanzen landen im Futtertrog. Für uns als Verbraucher bedeutet das konkret: Die Eier, das Fleisch, der Joghurt und die Milch, die wir im konventionellen Handel erwerben, stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit von Tieren, an die genveränderte Soja verfüttert wurde. Aber das steht nirgends drauf!

Echte Wahlfreiheit wird es nur geben, wenn große Teile des Fleischmarktes gentechnikfrei werden. foodwatch hat deshalb die "Burgerbewegung" ins Leben gerufen. Mit der Aktion wollen wir erreichen, dass McDonald's Hamburger ohne Gentechnik herstellt. An McDonald's wenden wir uns deshalb, weil gentechnikfreie Hamburger von McDonald's den Fleischmarkt umkrempeln würden. Denn in den McDonald's-Restaurants in Deutschland essen täglich etwa 2,69 Millionen Menschen. Für sie werden jeden Tag mehr als 120.000 Kilogramm Hackfleisch zu Burgern verarbeitet. Im Klartext heißt das: Fast jeder dritte (!) Landwirt in Deutschland beliefert auch McDonald's.

Junge mit BurgerSeit Jahren sammeln wir dafür im Internet und auf der Straße Unterschriften gegen die Verwendung von Gentechnik bei McDonald's und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mehr als 100.000 Verbraucher haben sich an McDonald's gewandt und Burger ohne Gentechnik gefordert!

Zuerst hat der Konzern versucht, uns mit der Behauptung abzuspeisen, es gäbe nicht genügend gentechnikfreie Soja auf dem Markt. Nachdem wir nachgewiesen haben, dass diese Behauptung nicht stimmt, erklärte der Großkonzern, dass er leider nicht dazu in der Lage wäre seine Fleischlieferanten so konsequent zu kontrollieren, dass er Gentechnikfreiheit gewährleisten könne. Das ist merkwürdig. Wieso kann der Konzernriese nicht das, was immer mehr Molkereien können: Von ihren Lieferanten Gentechnikfreiheit verlangen?

Die Antwort ist klar: McDonald's verwechselt "Können" mit "Wollen", und um das nicht zugeben zu müssen, tischt er uns faule Ausreden auf.

Wir wollen uns das nicht länger gefallen lassen und den Druck auf McDonald's und die Politik weiter erhöhen. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe. Wir möchten, dass McDonald's den Wunsch von 100.000 Verbrauchern nicht länger ignoriert und die Hamburger gentechnikfrei macht. Unterstützen Sie uns und werden Sie Förderer/Förderin von foodwatch: In Kampagnen wie der "Burgerbewegung" steckt eine Menge Arbeit - Marktanalysen, Informationsmaterial, juristische Gutachten, politische Lobbyarbeit und Aktionen. All das will bezahlt werden. Helfen Sie uns dabei!

Liebe foodwatch-Interessierte, wir wissen: Konzerne wie McDonald's oder Monsanto, aber auch die Politik, reagieren nur auf drohende Gewinneinbußen oder Imageverluste. Mit unserer "Burgerbewegung" und anderen Kampagnen können wir den Finger in die Wunde legen. Aber dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Werden Sie bitte Förderin/Förderer von foodwatch.

Deshalb bitten wir Sie, uns mit 5, 10, oder 20 Euro monatlich zu unterstützen. Gehen Sie direkt jetzt auf unsere Website und werden Sie Förderer/Förderin:

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Vielen Dank und herzliche Grüße,

Ihr
Thilo Bode, Geschäftsführer
Thilo Bode
Geschäftsführer

P.S.: Geld ist das eine. Die Anzahl unserer Förderer spielt aber auch eine große Rolle, um uns als Organisation Gehör zu verschaffen. Je mehr Unterstützer wir haben, desto leichter können wir Druck ausüben. Deshalb: Werden Sie bitte Förderer/Förderin und kämpfen Sie gemeinsam mit uns für Ihr Recht!

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