17.09.2014 ►Delhi ►Ankunft und erste Eindrücke

Verfasst: 02.11.2014
Aktualisiert: 02.07.2015

 

2014 ist für die Gemeinschaft der Jain Shvetambara Terapanth das Jahr Acharya Tulsis. Der Geburtstag dieses großen spirituellen Meisters und Lehrers jährt sich im Oktober zum hundertsten Mal. Ihm zu Ehren fanden seit November 2013 viele Feiern statt, in denen unterschiedliche Aspekte seines umfangreichen Wirkens vorgestellt und gewürdigt wurden. Vor 65 Jahren hatte Acharya Tulsi die Anuvratbewegung gegründet. Unabhängig von der eigenen Glaubens- und Nationalitätszugehörigkeit kann sich weltweit jedes Individuum dieser Bewegung anschließen. Dazu legt man neun ethische Gelübde ab, welche den eigenen Handlungsrahmen definieren und dem Einzelnen die Möglichkeit geben, durch Bildung seines Charakters zu einer Verbesserung des sozialen Klimas in der Gesellschaft beizutragen. Im September 2014 fand daher in Delhi die erste Anuvrat Internationale Konferenz (AIK) statt, zu der wir im April 2014 eine Einladung erhielten. Nach kurzer Überlegung sagten wir unsere Teilnahme zu.

Wie immer begann es mit der Ankunft in Delhi. Dort wurden wir am Flughafen von einem sehr gut englischsprechenden BWL-Studenten abgeholt, den unsere Gastgeber eigens zum Empfang der Konferenzteilnehmer engagiert hatten. Wir waren sein erster Job, wie er auf Nachfrage berichtete. Er machte sehr guten Smalltalk im Gegensatz zu denen, die uns bisher zwar radebrechend, aber immer sehr herzlich am Flughafen im Auftrag unseres Freundes Swami Dharmananda erwartet hatten. Doch nicht nur das war dieses Mal anders. Zum ersten Mal waren wir zu allem (Flug & Hotel während der Konferenz) eingeladen und hatten uns für die 10 Tage, die wir vor Konferenzbeginn eintrafen, ein Zimmer in einem Hotel reservieren lassen.

Vikas Chhajer, der für die Vorbereitung der Konferenz verantwortliche Bevollmächtigte des Veranstalters Gemini Corporation, hatte uns dabei geholfen, einen guten (fast indischen) Preis auszuhandeln, der sogar TripAdvisor unterbot. Allerdings ohne Frühstück, aber Bezahlung im Voraus per Kreditkarte oder in Bar bei Ankunft. Das Hotel warb auf seiner Website mit Zimmern europäischen Standards, Air Condition (AC) und 24-Stunden Internet (Wi-Fi) in allen Zimmern. Hörte sich alles prima an, und es war auch nicht weit (10 Minuten mit dem Taxi) vom Adhyatma Sadhana Kendra entfernt, wo Acharya Mahashraman seinen Chaturmas 2014 verbringt. Wir waren sehr gespannt, ob alle Bauvorhaben rechtzeitig fertig geworden waren. Im Januar noch hatten wir stark daran gezweifelt.

Unser Weg vom Flughafen zum Hotel führte uns über eine Straße, deren dringend notwendige Verbreiterung erst kürzlich fertig geworden war, und dann am Kendra vorbei. Wie sehr sich dort alles verändert hatte, war sogar trotz der hineindrängenden Menschenmenge am Eingang zu erkennen. Genaueres sah man im Vorbeifahren zwar nicht, aber am nächsten Tag wollten wir dorthin, um Acharya Mahashraman und die Mönche und Nonnen zu besuchen. Außerdem wollten wir Swami Dharmananda sehen. In einer Email hatte er uns vor einigen Wochen mitgeteilt, dass er von seinem Posten als Direktor des Adhyatma Sadhana Kendra zurückgetreten sei. Seitdem antwortete er weder auf Emails, noch war er telefonisch zu erreichen. Nur über einen Freund wussten wir, dass er noch täglich seine Meditationssitzungen durchführte und relativ wohlauf war. Im Moment hatten wir nach einer Nacht im Flieger nur das Verlangen, die Reisemüdigkeit abzuschütteln und uns ausstrecken zu können.

Das „Ocean Pearl Retreat“ liegt 7km vom Kendra an der Chhattarpur Main Road stadtauswärts und wird gern für Hochzeitsfeiern und Konferenzen gebucht. Die Gegend hat sich in den letzten 15 Jahren fast dramatisch verändert. Der ländliche Charakter ist völlig verschwunden, nur die Rinder auf der Straße gibt es noch. Sie lagern in Gruppen auf dem Mittelstreifen und lassen sich von dem Verkehr nicht aus der Ruhe bringen. Sobald eines von ihnen die Fahrbahn betritt, schlängeln sich die Fahrzeuge elegant an ihm vorbei und umfahren es. Das Hotel erwies sich als guter Griff, wir hatten verabredungsgemäß bezahlt, waren eingecheckt und hatten schon einiges ausgepackt. Darunter auch den Computer, um den Internetzugang zu testen. Doch wir waren in Indien, alles stimmte, aber nur zu einem Teil. AC und Zimmer waren guter Standard, doch funktionierte der Internetzugang nicht, kein WLan. Auf unseren Anruf bei der Rezeption kam nach kurzer Zeit ein IT-Experte, der feststellte, dass die Zuleitung zu einer Anschlussbuchse für den Router defekt war. Wir erhielten ein neues Zimmer und richteten uns ein. In diesem Raum schien nun alles gut zu funktionieren, und bald konnten wir die Nachtruhe genießen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen verließen wir das Hotel und gingen über den begrünten Zufahrtsweg die 300m bis zur Straße. Von dort per „Threewheeler“ (dreirädriger, überdachter Motorroller, 50 Rupees) zum Kendra. Die Fahrt dauerte trotz des relativ starken Verkehrsaufkommens nur 10 Minuten, da sich der Fahrer überall durchschlängeln konnte. Gegenüber dem Kendra stiegen wir aus und bewunderten erst einmal den neugestalteten Eingang. „Adhyatma Sadhana Kendra“ stand in elegantem Schwung auf dem Torbogen. Eine ebenfalls neue Außenmauer schirmte das Gelände ab. Wir überquerten die belebte Straße und traten ein. Die Gebäude waren fertig geworden! Alles sah ganz anders aus. In einem Gebäude links vom Eingang waren der Acharya und die Mönche untergebracht, das konnte man leicht an der in diese Richtung wogenden Menschenmenge erkennen. Rechts davon stand wieder eine große, an den Seiten offene  Versammlungshalle, die in den dreistöckigen Neubau integriert worden war. Wie wir später feststellen konnten, enthielt er in den oberen Stockwerken das Bhikshu-Auditorium, benannt nach Acharya Bhikshu, eine Cafeteria und dazugehörige Nebenräume. Später mehr.

Wir ließen das Ganze erst einmal auf uns einwirken. Es war wirklich gut gelungen. Von Swami Dharmananda wussten wir, dass es zu Zeiten Acharya Tulsis hier noch Gemüseanbau gab und Milchkühe gehalten wurden. 25 Jahre später war davon nichts mehr geblieben, nachdem erst große Teile des Grundstückes verkauft und bebaut worden und nun dem 21. Jahrhundert entsprechende Gebäude für Acharya Mahashramans Chaturmas hinzugekommen waren. Vorausschauende Planung in Anbetracht der zu erwartenden Besucherströme. Die Gebäude wirken funktional gelungen, lichtdurchflutet und dezent im zeitgenössischen Stahl- und Betondesign mit indischem Flair. Das neue Indien eben. Das alte hatte sich hier verabschiedet.

Die Morgenansprache war gerade vorbei, und die Besucher strömten in das Haus der Mönche. Wir riefen erst einmal Sushil Bafana auf dem Gelände an, unseren HN4U-Korrespondenten in Indien, um ihn über unsere Ankunft zu informieren. Da es ziemlich laut war und wir kaum unsere eigenen Worte verstanden, gelang es uns erst nach drei weiteren Mobilfunkgesprächen, einander zu begegnen. Doch dann war die Wiedersehensfreude umso größer. Gesehen hatten wir uns zuletzt vor mehr als 4 Jahren in Sri Dungargarh, seinem Heimatort in Rajasthan. Vor mehr als 10 Jahren kamen wir in Kontakt, als er uns per Email seine Mitarbeit anbot. Daraus wurde eine kontinuierliche und zuverlässige Kooperation, wie man in der englischen Version von HN4U leicht nachvollziehen kann. Sushil Bafana arbeitet in seiner Freizeit auch für den Sangh und ist z.B. ein angesehener Upasak an Paryushan. Upasaks gestalten das Programm für die 8 Tage des Festes in Gemeinden, in denen sich gerade keine Mönche oder Nonnen aufhalten. Bei den Terapanthi übernehmen speziell ausgebildete Laien diese Aufgabe. All das schafft Sushil neben seinem Beruf als Mitarbeiter der Gemini Corporation. Auch in Delhi war er im Auftrag der Gemini Corporation, um an den Vorbereitungen der AIK mitzuwirken. Der Vorsitzende der Gemini Corporation, Surendra Borad Patawari, wurde in wenigen Tagen zur Feinabstimmung aller Vorbereitungen erwartet.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5266

Blick auf den Eingangsbereich im Hintergrund. Taramchand Choraria aus Tamkor begrüßte uns sehr herzlich. Wir hatten ihn vor 8 Jahren in Tamkor getroffen. Sushil Bafana (r) informiert weitere Freunde über unsere Ankunft.

 

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5270

Der hintere Bereich der Versammlungshalle

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5273

Surendra Choraria (2.v.l.), Kolkata, Präsident der Jugendorganisation der Terapanthi (Terapanth Yuvak Parishad), weitere Mitglieder dieser Organisation aus Kolkata (alle mit Namensschildern), Sushil Bafana (2.v.r.) zeigen stolz die soeben erhaltene Ehrung für die herausragende Jugendarbeit ihrer Organisation auf dem gesamten Subkontinent.

Inzwischen war es 12:00 h geworden, die Essens- und Ruhezeit der Mönche begann. Dann werden alle Besucher gebeten, das Haus der Mönche zu verlassen. Die Mönche sitzen in ihren Gruppen zusammen und verzehren gemeinsam ihre Mahlzeit. Bei den Terapanthi ist es üblich, dass keine Laien anwesend sind, wenn die Mönche und Nonnen essen. Anschließend ruhen sie oder erledigen persönliche Arbeiten. Bis 14:00h sind sie unter sich. Deshalb waren wir umso erstaunter, als jemand uns sagte, dass ein Mönch in Raum Nr. 6 uns sprechen möchte. Am Eingang des Hauses der Mönche Tür stand Muni Akshay Prakash.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5277 Carla Geerdes, Muni Akshay Prakash

Muni Akshay Prakash kennen wir seit vielen Jahren.

Häufig sprachen wir über die Zusammenhänge zwischen Materie und Geist, bzw. über die praktische Umsetzung der Jaina Philosophie im täglichen Leben, oder er beantwortete unsere Fragen. Inzwischen hat er längst sein Philosophiestudium abgeschlossen und hält u.a. auch kurze Vorträge während der Morgenansprache Acharya Mahashramans. Während all unseren Besuchen hatten wir ihn getroffen und staunend verfolgt, wie ein kluger junger Mönch heranwächst. Sein sanftes Wesen und sein von Herzen kommendes Lächeln begleiteten und begleiten ihn stets. Nachdem wir ihm erklärt hatten, dass uns ein Mönch in Raum 6 zu sprechen wünsche, ließ er uns ein. Der Raum liegt gegenüber dem Eingang, und wir durchquerten die große Halle im Erdgeschoss. Gewöhnlich hielten sich hier viele Besucher auf, nun war sie leer.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5286 Muni Kishanlal

Muni Kishanlal

In Raum 6 begrüßte uns Muni Kishanlal! Muni Neeraj Kumar hatte Muni Kishanlal, sein Gruppenleiter seit fast 15 Jahren, extra geweckt, damit dieser uns begrüßen konnte. Während der Mittagsruhe sprach Muni Neeraj Kumar nicht, was er uns mit entsprechenden Gesten in Zeichensprache mitteilte. Wir verstanden, dass es angebracht war, sich nicht lange aufzuhalten und vereinbarten ein Treffen für den nächsten Vormittag. Eigentlich hatten wir Muni Kishanlals Einladung zu einem von ihm geleiteten Meditationscamp folgen wollen, nachdem uns im März dieses Jahres jemand in seinem Auftrag deswegen angerufen hatte. Allerdings standen zu diesem Zeitpunkt die exakten Daten des Camps noch nicht fest, es hieß nur, auf jeden Fall vor der AIK im September. Bis kurz vor unserer Abreise hofften wir, dass das Camp während unseres Aufenthaltes in Delhi stattfinden würde. Doch leider war es zwei Tage vor unserer Ankunft bereits zu Ende.

Inzwischen hatten wir Hunger und machten uns auf den Weg zum großen Speisesaal. Unterwegs begegneten wir Vikas Chhajer zum ersten Mal persönlich, telefoniert hatten wir schon kurz nach unserer Ankunft mit ihm.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5289 Sushil Bafana, Vikas Chhajer, Christian Geerdes

Sushil Bafana, Vikas Chhajer (M), Christian Geerdes

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5292

Die „Damenseite“ auf der linken Seite des Speisesaales leerte sich gerade.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5300

Die „Herrenseite“ rechts war noch gut besucht.

Es gab getrennte Essensausgaben für Männer und Frauen, die auch auf verschiedenen Seiten des Speisesaales ihre Mahlzeiten einnahmen. Sushil Bafana begleitete uns und machte uns mit den Gegebenheiten vertraut. Das betrachtete er als seine Verantwortung uns gegenüber, wie wir aus vielen anderen Begegnungen her wussten. Erst nachdem er uns und unser Essen an einem Tisch mit extra herbeigeschafften Stühlen platziert hatte, konnte er uns guten Gewissens uns selbst überlassen. Nicht ohne wiederholte Ermunterung, dass wir zurechtkämen. Später wollten wir ihn im Büro des Konferenzteams im 3. Stockwerk des Hauses der Mönche wiedertreffen. Doch erst einmal ließen wir uns das köstliche, täglich frisch zubereitete Essen schmecken. Der Speisesaal war jetzt schon fast leer und sollte in wenigen Minuten geschlossen werden. Auch die ehrenamtlichen Helfer waren gerade mit dem Essen fertig. Gerade bekamen sie hohen Besuch, wie wir an ihrer respektvollen Begrüßung eines auf sie zueilenden Herrn erkennen konnten.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5298

Dharamchand Lunked, Vizepräsident von Jain Vishva Bharati (2.v.l), dankt den Ehrenamtlichen, u.a. Mahavir Semlani (2.v.r.), Sanjay Baidmehta (r) für ihren Einsatz.

Die Ausübung eines Ehrenamtes für ihren Acharya ist für die Mehrzahl der Terapanthin buchstäblich Ehrensache. Viele versuchen während des Chaturmas, von der Berufsarbeit eine bestimmte Zeitlang freigestellt zu werden. Das klappt dann besonders gut, wenn die männlichen Familienmitglieder im Familienbetrieb zusammenarbeiten, sodass ihre Arbeit für diese Zeit teilweise oder auch ganz von den Brüdern übernommen werden kann. Nach dem Foto eilten alle, einschließlich des JVB Vizepräsidenten, wieder zu ihren Aufgaben. Wir traten hinaus und schauten uns noch einmal genauer um.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5301

Rechts der Eingang zum Speisesaal, dessen Türen mittlerweile geschlossen waren. Wir wollten nun unseren Freund Swami Dharmananda aufsuchen.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5302

In dem Gebäude geradezu wohnt unser Freund seit vielen Jahren. Das linke erhielt einen neuen Anstrich, das rechte wurde renoviert.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5304 Carla Geerdes, Swami Dharmananda 

Große Freude! Was für ein Wiedersehen!

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5305 Swami Dharmananda

Für den nächsten Tag lud er uns sogleich zum Mittagessen bei sich ein.

Inzwischen war es weit nach 14:00h, und Swami Dharmananda schlug vor, gemeinsam zu Acharya Mahashraman zu gehen. Auch für ihn war es selbstverständlich, uns zu begleiten, obwohl wir ihn in seiner Mittagsruhe gestört hatten. Fröhlich plaudernd machten wir uns auf den Weg. Swami Dharmananda erklärte uns, warum er nicht mehr erreichbar gewesen war. Die Telefonleitungen im Kendra waren erneuert worden, und wegen eines Problems mit seinem Computer konnte er keine Emails mehr abrufen. Wir waren sehr erleichtert, ihn und seine Frau Nirmala wohlauf zu sehen.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5309 Muni Abhijit Kumar, Acharya Mahashraman

Acharya Mahashraman im Gespräch mit Muni Abhijit Kumar

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5311

3 Nonnen bei Acharya Mahashraman

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5313 Acharya Mahashraman

Acharya Mahashraman schaut ernst und konzentriert auf die vor ihm stehenden Menschen.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5316 Acharya Mahashraman

Zeit zum Wassertrinken

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5317

Immer umgeben von vielen Menschen

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5318 Carla Geerdes, Swami Dharmananda

Wir reihten uns auch ein, Carla Geerdes (l) mit Swami Dharmananda.

Doch an diesem Nachmittag waren wir leider zu spät dran. Kurz bevor wir an der Reihe gewesen wären, wurde die Tür geschlossen, und Swami Dharmananda erklärte uns, dass Acharya Mahashraman am Nachmittag keine Besucher mehr empfängt, sondern erst am Abend wieder. So nutzten wir gemeinsam die Gelegenheit zum Besuch vieler Mönche, die wir auch fotografierten. Im Raum von Muni Sukh Lal und seiner Gruppe hatte Muni Mohjeet Kumar gerade Besuch von seiner Schwester, die Sadhvi ist.

2014.09.17 HN4U @ Delhi N5349

Zu Besuch bei Muni Sukh Lal und seiner Gruppe: Muni Mohjeet Kumar (l), Muni Sukh Lal (2.v.l.), eine Sadhvi, weltlich gesprochen, Schwester von Muni Mohjeet Kumar, Carla Geerdes.

In dieser Gruppe finden sich Munis aller Altersstufen, der jüngste der 4 ist unter 10 Jahren, Muni Sukh Lal, der Leiter der Gruppe, über 80 Jahre alt und seit vielen Jahren aktiv in der Anuvratbewegung tätig, für deren vielfältige Aktivitäten auf dem Subkontinent er die Grundstruktur gelegt hat. Schon 2003 hatte ich in einer Versammlung in Surat, Gujarat, Gelegenheit zu sehen, wie Muni Sukh Lal die Menschen anzusprechen versteht und ihnen auch unter ausweglos erscheinenden sozialen Umständen Hoffnung zu geben vermag, indem er ihr Bewusstsein für die Höheren Wirklichkeiten öffnet.

Dieser erste Nachmittag war voller interessanter Begegnungen.

Fotos vom 17.09.2014:

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