Jaina in Antwerpen ► 3 ►Tempel der Jaina ► Tempel im Jainismus ► Jain Cultural Center Antwerp (JCCA) ► Die Kulturhalle

Verfasst: 15.03.2013

Die Kulturhalle

Tempel und Kulturhalle sind durch eine Galerie miteinander verbunden. Die Kulturhalle, welche nach dem Vorbild des Shrimad-Rajchandra-Ashrams in Agas gebaut wird, besteht ebenfalls aus Erdgeschoss und erstem Stock. Das Gebäude ist mit Fußbodenheizung und Klimaanlage versehen. Betritt man das Gebäude durch die Eingangstür im Nordwesten, so befindet sich rechter Hand ein Lesesaal von 108 m². Gegenüber befindet sich die 90 m² große Bibliothek. Vor dieser liegt ein kleiner Pfortenraum. Hinter der Pforte und der Bibliothek befinden sich zwei Gästezimmer und im Anschluss daran ein Büro. Das Zentrum des Gebäudes bildet eine Eingangshalle in Form eines Oktaeders. Von dieser Halle aus führt der Gang links in die 81 m² große Küche. Diese ist in folgende Räume unterteilt:

Rechts befinden sich der Kühlraum und der Raum für die Tiefkühltruhen, gegenüber liegt die Küche für die Zubereitung von kalten Speisen, im Anschluss daran ein Waschraum zur Vorbereitung der Speisen. Gegenüber liegen die Vorratsräume für Speisen und Getränke. Gegenüber dem Vorratsraum für Getränke befindet sich der Teil der Küche, in dem warme Speisen zubereitet werden. Im Anschluss daran liegt der Speisesaal mit einer Fläche von 108 m². Zu diesem ist ein Zugang von der Küche und von der Eingangshalle aus möglich.

Der Gang rechts von der Eingangshalle führt vorbei am Lesesaal, woran sich die Meditationshalle mit einer Fläche von 130 m² anschließt. Diese ist auch über die Galerie vom Tempel aus zugänglich. Gegenüber dem Lesesaal befinden sich die Garderobenräume. Gegenüber der Meditationshalle sind die Sanitäranlagen für Männer und Frauen. Dahinter befindet sich der 122 m² große Technikraum und daneben der Elektrizitätsraum. Diese beiden Räume haben an der Rückseite des Gebäudes eigene Eingänge. Die große Halle im ersten Stock ist außen von einer Galerie umgeben. Sie wird für kulturelle Veranstaltungen benutzt und bietet Platz für schätzungsweise 1.500 Personen. Während der Tempel mehr ein Symbol der Deravasi-Tradition ist, wird die Kulturhalle ein Ort des Studiums für alle Jaina und Nicht-Jaina, die sich mit dem Jainismus näher befassen wollen.

Obwohl die Jaina-Diaspora aus Deravasi und Sthanakvasi besteht, begrüßt die Mehrheit der Jaina den Bau dieses Projektes. Bei den meisten steht das Bedürfnis im Vordergrund, die Jaina-Kultur an ihre Kinder und Enkelkinder weiterzugeben. Der Tempel und die Kulturhalle sollen sie auch außerhalb Indiens an ihre Wurzeln erinnern.

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