Die Jainas [1927 W. Schubring]: Welt und Nichtwelt

Veröffentlicht: 18.10.2012
Aktualisiert: 02.07.2015

II. Weltbild

1. Welt und Nichtwelt

Viyāhapannatti 20, 2: Zweifach ist der Raum: Raum der Welt und Raum der Nichtwelt.

Viyāhapannatti 11, 9: Die Welt hat die Form eines „breitbodigen” Gefäßes, [denn sie ist] unten breit, in der Mitte zusammengedrängt, oben [wieder] ausgedehnt. [21] Die [sie umgebende] Nichtwelt hat die Form einer hohlen Kugel.

Viyāhapannatti 5, 9: Der Hochheilige Pāsa, dem die Menschen anhängen mußten, hat, Gangeya, die Welt ewig, ohne Anfang, ohne Ende, umzogen [und] begrenzt genannt, unten breit, in der Mitte zusammengedrängt, oben [wieder] aus­gedehnt, unten von der Form eines [auf dem Boden breiten, oben schmaleren, runden] Lagers, in der Mitte wie eine [gegen die Enden sich verdickende] Doppelkeule, [22] oben wie eine [auf die untere, größere Schlagfläche] aufrecht [gestellte] Trommel [mit aufgewölbten Seiten].

Viyāhapannatti 11, 9: Die Unterwelt hat die Form einer umgekehrten Schüssel, die Oberwelt die eines [weit mehr breiten als hohen] Schlagbeckens, die Überwelt die einer aufrecht [gestellten] Trommel.

Fußnoten
21:

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22:

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Quellen

Titel:
Die Jainas
Reihe:
Religionsgeschichtliches Lesebuch; 7
Verlag:
J.C.B. Mohr, Tübingen
Erscheinungsjahr:
1927 (2. erw. Auflage)
Seitenzahl:
iv + 33

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