Acharya Ratnaprabha Suri

Aktualisiert: 02.07.2013

Über

Acharya Ratnaprabha Suri war der Sohn des Rajputenkönigs Mahendra Chud und gründete im 12. Jahrhundert den Upakesha Gaccha in Osian. Er konvertierte viele Hindus zum Jainismus aufgrund ihm nachgesagter übernatürlicher Fähigkeiten. Diese stützen sich auf die Legende, dass er die zu dieser Zeit im Hinduismus üblichen Tieropfer als grausamen Ausdruck von Gewalttätigkeit bezeichnete und an die Anhänger der Göttin Sachiya Mater mit Erfolg appellierte, diese grausame Praxis nicht mehr durchzuführen. Die Göttin geriet zuerst über die ausbleibenden Tieropfer in Zorn, doch gelang es Acharya Ratnaprabha Suri, sie zu beschwichtigen. Zudem konnte er sie davon überzeugen, dass sie als Göttin Sachiya Mater - wahre Mutter - künftig keine Tiere mehr als Opfer akzeptiert, da sie das Leben in allen seinen Facetten unterstützt. Von Hindus und Jaina wird sie gleichermaßen verehrt, seit von ihr bekannt ist, dass sie allen ihren Segen gibt, die sich für die Verbreitung der Lehre von der Abkehr von der Gewalt, Ahimsa, einsetzen. Acharya Ratnaprabha Suri nutzte zudem seinen Einfluss auf seinen Vater und brachte diesen dazu, Tieropfer in seinem Herrschaftsbereich per Dekret zu verbieten. Viele Hindus ließen sich der Legende nach daraufhin zum Jainismus konvertieren.

Außerdem heißt es in der Überlieferung, dass Acharya Ratnaprabha Suri den Rajputherrscher der Stadt Upakeshpur Pattan, dem späteren und heutigen Osian, zum Jainismus konvertierte und mit ihm 140.000 Rajputen.

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