Prof. Dr. Walther Schubring

Aktualisiert: 15.11.2012

Lebenszeit

Geboren: 10.12.1881 in Lübeck
Gestorben: 13.04.1969 in Hamburg

Über

Walther Schubring (1881-1969) war ein deutscher Indologe.


Julius Hermann Wolfgang Walter Schubring wurde am 10. Dezember 1881 als jüngstes Kind des  Pädagogen und Altphilologen Julius Schubring in Lübeck geboren.

Nach dem Abitur studierte er zunächst in München und wechselte später nach Straßburg, wo er sich als Schüler von Ernst Leumann auf die Erforschung des Jainismus spezialisierte und 1904 mit einer Arbeit über die jainistische Mönchsdisziplin (Titel: Das Kalpasutra - die alte Sammlung jinistischer Mönchsvorschriften) promovierte.

Ab 1907 war  Schubring als wissenschaftlicher Bibliothekar an der Königlich Preußischen Staatsbibliothek (heute: Staatsbibliothek zu Berlin) beschäftigt, deren Jaina-Handschriften er später katalogisierte (Veröffentlichung: Die Jaina-Handschriften der Preussischen Staatsbibliothek. Neuerwerbungen seit 1891. Leipzig: Harrassowitz 1944).

1917 habilitierte er sich und wurde 1920 als Professor für Indologie an die Universität Hamburg berufen, wo er als Nachfolger von Sten Konow bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1951 lehrte.

Im Winter 1927/28 unternahm er gemeinsam mit Prof. Heinrich Lüders und dessen Frau eine Reise nach Indien. Im Verlauf dieser Reise besuchte er zahlreiche Jaina Institutionen, hielt Vorträge und arbeitete für einige Zeit am Bhandarkar Oriental Research Institute in Poona.

Auch nach seiner Emeritierung setzte Walther Schubring seine Lehr- und Forschungstätigkeit fort. Am 13. April 1969 starb er in Hamburg bei einem Verkehrsunfall.

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