Verfasst: 30.06.2016
 
Am 9. Mai 2016 verstarb Prof. Dr. habil. Klaus Bruhn, ein herausragender Kenner der jainistischen Kunstgeschichte und der jainistischen Textüberlieferungen. Am 22. Mai 1928 in Hamburg geboren, studierte er in seiner Vaterstadt Indologie. Angeregt von seinen Lehrern Walther Schubring und Ludwig Alsdorf konzentrierte er sich schon früh auf das Studium des Jainismus und legte auf diesem Gebiet sowohl seine...
Verfasst: 22.05.2015
 
Tierhaltungswende jetzt! Die Zustände in der Tierhaltung sind untragbar. Wir fordern: In Zukunft darf kein Tierprodukt mehr in den Handel kommen, das nicht nachweislich tiergerecht erzeugt wurde! Der Gesetzgeber muss tierschutzgerechte Haltungsformen zum Standard für alle Tiere machen - und endlich verbindliche Mindestziele für die Tiergesundheit vorschreiben. Fordern Sie die Tierhaltungswende - jetzt! Hier...
Verfasst: 15.05.2015
Von Dr. Raj Sethia
Verändere dein Mentalmodel – und deine Welt wird sich verändern, so Dr. Raj Sethia, der Interkultureller Unternehmensberater mit indischen Würzeln. Wir leben in einer spannenden Epoche der menschlichen Umwandlung. Atemberaubende Erfolgsgeschichten und fatale Niederlagen stehen tagtäglich in den Schlagzeilen. Weltrenommierte Marktführer wie Blackberry, Hummer, Kodak sind spurlos verschwunden. Warum?...
Verfasst: 01.05.2015
 
Smash the Box - Dein Mantra für den Erfolg Klagenfurt | Wirtschaftskammer Kärnten | Großer Saal C001 06.05.2015 18:30 - 20:00 Uhr Verändere dein Mentalmodell und deine Perspektive. Wir leben in einer spannenden Epoche der menschlichen Umwandlung. Atemberaubende Erfolgsgeschichten und absturztende Niederlagen stehen tagtäglich in Schlagzeilen. Weltrenommierte Marktführer wie Blackberry, Hummer, Kodak sind...
Verfasst: 29.04.2015
Von Dr. Raj Sethia
17.04.2015, Angelika Dobernig „Keine Revolution, aber eine Evolution", wünscht sich Raj Sethia, Kärntner Unternehmensberater mit indischen Wurzeln, für Bildungssystem und Wirtschaft. "Bildung und Politik haben das Potenzial, die Welt zu verändern", sagt Raj Sethia. „Kärntner Wirtschaft": Sie sind 40 Tage lang im Himalaya-Gebiet von einem Dorf zum nächsten marschiert. Was haben Sie dort gelernt? Raj...
Verfasst: 03.04.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§128 In der Nacht, als der Asket (...) alles Leiden überwunden hatte, da veranstalteten die neun Mallaki und die neun Licchavi, die insgesamt achtzehn Gaṇa-Fürsten aus Kāśī und aus Kośala, in der Neumondnacht – dem Datum des Posadha-Fastens – eine Zeremonie zum Geleit ans Jenseitige Ufer (des Saṃsāra): »Fort ist das Licht, das ein geistiger Zustand (bhāvoddyota) war! Stecken wir also ein...
Verfasst: 02.04.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§119 So lebte der Erhabene: abgesehen vom Aufenthalt während der Regenzeit, in den acht Monaten der heißen und der kalten Jahreszeit im Dorf jeweils eine Nacht, in der Stadt fünf Nächte; Axt und Sandelholz galten ihm als dasselbe, von gleichem Wert Gras und Edelsteine, Lehm und Gold, gleich waren ihm Leiden und Glückserfahrung, weder am Diesseits noch am Jenseits hing er, weder nach dem Leben noch nach...
Verfasst: 01.04.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§116 Dort, unter dem besonders prächtigen Aśoka-Baum, ließ er die Sänfte halten, stieg aus, legte eigenhändig Schmuck und Blütenkränze ab und vollzog eigenhändig den Ritus des Haar-Ausreißens mit fünf Griffen der geballten Faust. Nach Vollzug dessen fastete er zweieinhalb Tage, ohne zu trinken. Als der Mond mit der Konstellation Uttaraphalgunī in Konjunktion getreten war, legte er ein einziges, ein...
Verfasst: 31.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§110 Der Asket, der erhabene Mahāvīra, war klug, wußte klug zu verzichten; er war musterhaft, sanft, gut und wohldiszipliniert, der Nāya, Angehörige der Nāya, Mond der Nāya-Gemeinschaft, der Videha, Videhadatta, zu preisen als ein in Videha Geborener, Videha-Prinz, hatte er dreißig Jahre in Videha verbracht, war nun, nachdem seine Eltern in eine Götterexistenz eingetreten waren, von den...
Verfasst: 30.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§108 Der Asket, der erhabene Mahāvīra, war nach seiner Herkunft (gotra) ein Kāsava (skt. Kāśyapa). Ihn betreffend werden drei Namensverleihungen folgender Art genannt, nämlich: Als Sohn seiner Eltern war er Vaddhamāṇa (Vardhamāna) (»der Wachsende«); mit allgemeiner freudiger Zustimmung Samaṇa (Śramaṇa) (»der Asket«). Weil er unbewegt von Furcht und Schrecknissen, Mühsalen und Störungen,...
Verfasst: 29.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§104 Am ersten Tage feierten die Eltern des Asketen, des erhabenen Mahāvīra, das Geburtsfest, am dritten Tage vollzogen sie die Präsentation vor Mond und Sonne. Die Präsentation des Neugeborenen vor den Gestirnen Wenn zwei Tage nach der Geburt vergangen sind, soll der geistliche Lehrer des Hausherrn eine silberne Abbildung des Mondes auf einer Jinastatue befestigen, diese mit Hymnenstrophen verehren und...
Verfasst: 28.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§95 Die Kṣatriyāṇi Triśalā badete, vollzog die Hausopfer, führte glückbringende und Sühnung bewirkende Riten durch und schmückte sich mit aller Pracht. Durch den Genuß aller dem Zeitpunkt (ihrer Schwangerschaft) angemessenen, wohltuenden, nicht zu kalten, nicht zu heißen, nicht zu bitteren, nicht zu scharfen, nicht zu sehr zusammenziehenden, nicht zu sauren, nicht zu süßen, nicht zu weichen,...
Verfasst: 27.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§79 Diese 14 Großträume, du Göttergeliebter, sind jetzt von der Kṣatriyāṇi Triśalā geschaut worden. Großartige Träume, du Göttergeliebter, hat die Kṣatriyāṇi Triśalā geschaut! (...) Glück bewirkende Träume, du Göttergeliebter, hat die Kṣatriyāṇi Triśalā geschaut! Sie bedeuten Gewinn von Gütern, (...) Gewinn der Königsherrschaft, du Göttergeliebter! So wird die Kṣatriyāṇi...
Verfasst: 26.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§59-61 Als es hell wurde, die voll erblühten Taglotusse sich geöffnet hatten und die Sonne in flammendem Rot aufgegangen war, erhob sich Siddhārtha vom Nachtlager und ertüchtigte sich in seiner Gymnastikhalle durch geeignete Sportarten, wie Springen, Ring- und Boxkampf. Dadurch erschöpft, ließ er sich ölen, erfrischen und massieren. Danach begab er sich in seinen kostbar mit perlenbehängten...
Verfasst: 25.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§35 Dann wieder erblickte sie einen Löwen. Dessen Körper war weiß wie Haufen von Perlenketten, wie der Milchozean, (...) lieblich anzusehen mit seinen festen, schönen Vorderpfoten, mit dem durch ebene, gesunde, wohlgeformte, scharfe Zähne gezierten Maul, im Schmuck seiner schönen, in den Ausmaßen edler Lotusse prangenden Lippen. An seinem zarten, den Blütenblättern des roten Lotus gleichenden Gaumen...
Verfasst: 24.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§21 Für die Śakras, Götterfürsten und Götterkönige der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ziemt es sich, erhabene Arhats aus ärmlichen Familien in adlige oder andere derartige Familiengeschlechter von reiner Kaste übertragen zu lassen. Darum ist es auch für mich das Beste, den Asketen, den erhabenen Mahāvīra, ihn, der als letzter Tīrthaṃkara von den früheren Tīrthaṃkaras angekündigt...
Verfasst: 23.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§11-13 Als Devānandā diese Deutung der Träume gehört hatte, legte sie ihre Fingerspitzen über ihrem Haupt zum Añjali-Gruß zusammen und sprach: »So ist es, du Göttergeliebter, genauso ist es, du Göttergeliebter, es ist wahr. Ich habe dieses erwünscht, ich habe es empfangen! Wahrheitsgemäß ist die Deutung, so wie Ihr es sagt!« Mit diesen Worten nahm sie die Träume völlig an, und gemeinsam mit dem...
Verfasst: 22.03.2015
Von Prof. Dr. Adelheid Mette
§1 Verehrung den Arhats! Verehrung den Erlösten! Verehrung den gelehrten Würdenträgern! Verehrung den geistlichen Lehrern! Verehrung allen Frommen in der Welt! Diese fünfteilige Ehrerweisung ist Vernichterin alles Bösen, und von allen Glückszeichen (maṅgala) ist sie das erste. In jener Zeit, in jenem Augenblick war der Asket, der erhabene Mahāvīra von der Mondkonstellation Uttaraphalgunī betroffen -...
Verfasst: 20.03.2015
 
Zum Tode von Lothar Lutze (1927-2015) von Dr. Hans-Georg Wieck (Ehrenvorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V.) Lothar Lutze, Professor em. am Südasien-Institut Heidelberg ist am 4. März 2015 von uns gegangen – in seinem 88. Lebensjahr. Lothar Lutze war vom südasiatischen Zivilisations- und Kulturraum besessen. Er hat in allen geographischen Räumen und zeitlichen Epochen Manifestationen und...
Verfasst: 20.03.2015
 
Ein Abend mit Prosa und Gedichten anlässlich des 80. Geburtstags von Lothar Lutze Samstag, 22.09.2007, 17.00 Uhr Siddharta Hall, Max Mueller Bhavan , New Delhi In Zuammenarbeit mit dem Südasien-Institut Als bedeutender Wissenschaftler auf dem Feld der indischen Literatur stellt Prof. Dr. Lothar Lutze eine wichtige Persönlichkeit im Bereich des indisch-deutschen Kulturaustauschs dar. 2006 bekam er vom...
Verfasst: 19.03.2015
 
Prof. Dr. Lothar Lutze, Emeritus der früheren Abteilung für Neuere Sprachen und Literaturen Südasiens am Südasien-Institut Heidelberg, ist in der Nacht vom 4. auf den 5. März in Berlin im Beisein seiner Familie verstorben. Professor Lutze (geboren am 7.9.1927) hat von 1965 bis 1992 am Südasien-Institut unterrichtet. Er war ein passionierter Literaturliebhaber und hat sich als Literaturwissenschaftler und...
Verfasst: 20.02.2015
Von Carla Geerdes
Eingang zur Konferenz Christian Geerdes, Carla Geerdes, Manish Kuhar, Mitglied des Organisationsteams Diese Helferinnen hießen alle Teilnehmer mit dem Platzieren eines Punktes aus Safranpaste auf der Stirn traditionell willkommen. Danach hängten sie jedem eine hangearbeitete Kette aus grünlich schimmernden Kernen um, die mit roten Bändern verziert waren. Bei Jain Veranstaltungen werden niemals...
Verfasst: 12.02.2015
Von Carla Geerdes
Am Tag vor der Konferenz machten wir nach einem kurzen Rundgang auf dem Gelände des Adhyatma Sadhana Kendra noch einen kurzen Abstecher in das Büro des Teams, das für die Organisation zuständig war und nun noch einmal alles gab, um die Vorbereitungen rechtzeitig zur Eröffnung der Konferenz abschließen zu können. Als wir uns leise nach draußen schleichen wollten, hielt uns jemand auf, um uns mit einem...
Verfasst: 06.02.2015
Von Carla Geerdes
An diesem Morgen freuten wir uns seit dem Aufstehen auf die Interviews. Am Vormittag hatten wir zwischen 09:00 und 11:00 h Zusagen von Muni Mahendra Kumar, Muni Kishan Lal und Muni Kumar Shraman, jeweils zur vollen Stunde Zeit für uns zu erübrigen. Wir waren sehr froh, dass die vielbeschäftigten Mönche bereit waren, unser Treffen in ihren Zeitplan zu integrieren. Ebenso hatten Sadhvi Chaitanya Prabha,...
Verfasst: 30.01.2015
Von Carla Geerdes
Nach kurzer, aber erholsamer Nachtruhe machten wir uns nach dem Frühstück wieder auf den nun schon vertrauten Weg vom Hotel zum ASK. Inzwischen hatten sich die Sicherheitsleute des Hotels, die an der Hoteleinfahrt an der Straße Dienst taten, daran gewöhnt, dass wir uns nach einem Threewheeler Taxi umschauten und dann einstiegen und losfuhren, wobei wir immer dasselbe Ziel hatten. Man kannte sich bereits und...
Verfasst: 25.01.2015
 
Die 85 reichsten Menschen besitzen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – das sind rund 3,5 Milliarden Menschen Diese Zahlen gingen diese Woche durch die Presse: Die 85 reichsten Menschen besitzen so viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – das sind rund 3,5 Milliarden Menschen. 85 zu 3,5 Milliarden, da muss ich erst mal schlucken. Die Studie, die zum Beginn des...
Verfasst: 22.01.2015
Von Carla Geerdes
Anlässlich der historischen Zusammenkunft verschiedener Digambara Sanghs am Vortag in Model Town hatte Christian Geerdes die Bekanntschaft von Shamlal Jain gemacht, Mitglied des Trilok Teerth Organisationskomitees. Trilok Teerth ist der Name eines ca. 40 km von Delhi entfernten, im Bau befindlichen Digambara Jain Tempels nahe Badagaon, Uttar Pradesh (UP). Trilok oder Triloka bezeichnet im Jainismus 3 Welten...
Verfasst: 22.01.2015
Von Dr. Raj Sethia
Einladung zum Vortrag Die goldenen Regeln der Interkulturalität WANN: Montag, den 16. Februar 2015, von 18:30 bis 20.00 Uhr WO: Diözesanhaus, Tarviser Straße 30, 9020 Klagenfurt Folgende Themenbereiche werden angesprochen: Die Regeln der Interkulturalität Grundpfeiler der indischen Kultur Kultur und Mystik Indiens Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft gehören zum Alltag. Obwohl das...
Verfasst: 13.01.2015
Von Carla Geerdes
Zur verabredeten Zeit holte uns ein Fahrer ab, den wir schon kannten, denn er hatte uns wenige Tage zuvor bereits zum Delhi Mehrauli Dadabari Jain Tempel gefahren. Es war ein Sonntag, und wir stellten erleichtert fest, dass noch nicht allzu viel Verkehr auf den Straßen war. Selbst an den Staufallen vom Südwesten Delhis in Richtung Innenstadt floss der Verkehr. Um von unserem Hotel in Mehrauli im Südwesten...
Verfasst: 13.01.2015
Von Ajit Kumar Benadi
Es war ein interessantes Treffen von Digambara Munis und Sadhvis (Mönche und Nonnen) anlässlich des Vegebungstages (Kshamavani) am Ende des Paryushan Festes in Delhi. Das Fest wird auch Fest der 10 Gebote genannt und dauert 10 Tage. Während des Festes wird meistens gefastet und über heilige Schriften gesprochen. Die 10 Gebote sind Vergebung (Uttama Kshma) Verzicht auf Stolz, Hochmut, Arroganz (Uttama...
Verfasst: 12.01.2015
Von Carla Geerdes, Christian Geerdes
Wir sind alle Charlie Wir sind sehr bestürzt über die terroristische Attacke in Paris, die 17 Menschen das Leben gekostet hat. Terroristische Gewalt ist kein Bestandteil von Religionen, so wie die Essenz aller Religionen Friede, Liebe und Gewaltlosigkeit ist, nach der die Gläubigen ermuntert werden zu streben. Wir reihen uns ein in die globale Bewegung von Menschen aller Religionen, die Gewalt...
Verfasst: 18.12.2014
Von Carla Geerdes
Noch gut besucht: Der Speisesaal gegen 13:00 h Für diesen Tag hatten wir kein Vorhaben, außer zu klären, wie wir am nächsten Morgen am besten in den Nordosten Delhis zu unserem geplanten Besuch eines Treffens von Digambara Mönchen gelangen können. Das erwies sich als besonders einfach, denn unsere Gastgeber hatten schon einen Wagen mit Fahrer für uns und wollten nur noch die Details über Abfahrt und...
Verfasst: 05.12.2014
Von Carla Geerdes
Muni Sumermal aus Ladnun (M) verließ gerade nach der Morgenansprache die Bühne der Versammlungshalle, liebevoll begleitet von zwei Mönchen aus seiner Gruppe, als wir an diesem Morgen eintrafen. An diesem Morgen hatte Muni Sumermal die Ansprache gehalten. Eine Aufgabe, die Acharya Mahashraman dem Mönch überließ, der ihn bei seinem Eintritt in den Orden mit 11 Jahren zum Mönch geweiht hatte. Auch die...
Verfasst: 26.11.2014
Von Carla Geerdes
Überraschend hatte es sich ergeben, dass wir den Mehrauli Dadabari Jain Tempel schon an diesem Nachmittag besuchen konnten. Der Tempel liegt wie das ASK im Bezirk Mehrauli im Südwesten Delhis unweit des Flughafens. Auto und Fahrer warteten bereits auf uns, wie uns im Büro des Organisationsteams gesagt wurde. Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen und machten uns auf den Weg. Sushil Bafana...
Verfasst: 14.11.2014
Von Carla Geerdes
Als wir an diesem Morgen wieder in einem Threewheeler auf dem Weg zum ASK waren, hatten wir noch keine Ahnung, was für ein ereignisreicher Tag vor uns lag. Nach der Morgenansprache trafen wir dort ein. Ein uns günstig erscheinender Zeitpunkt für Begegnungen mit Mönchen und vielleicht auch Acharya Mahashraman. Muni Kishan Lal hatte noch andere Besucher, zudem war etwas Zeit bis zu unserer Verabredung...
Verfasst: 02.11.2014
Von Carla Geerdes
2014 ist für die Gemeinschaft der Jain Shvetambara Terapanth das Jahr Acharya Tulsis. Der Geburtstag dieses großen spirituellen Meisters und Lehrers jährt sich im Oktober zum hundertsten Mal. Ihm zu Ehren fanden seit November 2013 viele Feiern statt, in denen unterschiedliche Aspekte seines umfangreichen Wirkens vorgestellt und gewürdigt wurden. Vor 65 Jahren hatte Acharya Tulsi die Anuvratbewegung...
Verfasst: 22.10.2014
 
Frankfurter Allgemeine Anshu Jain, neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, ist eine „Inspiration“ für die uralte indische Lebensform des Jainismus. Ein Einblick in die Religion der Bildung und Kontrolle. 10.06.2012, von Jochen Buchsteiner , Delhi Autor: Jochen Buchsteiner, Jahrgang 1965, politischer Korrespondent in London. Im Lotossitz: Jain-Mönch in Bharatpur im indischen Bundesstaat Rajasthan...
Verfasst: 05.09.2014
Von Christian Geerdes
"Und wie gehts weiter?" Wir haben in nächster Zeit wieder eine Indienreise vor uns, besuchen Acharya Mahashraman, Muni Mahendra Kumar, Muni Kishanlal und einige jüngere Mönche, die unserer Arbeit gegenüber sehr aufgeschlossen sind, und Sadhvis & Samanis. Eine Konferenz folgt, an den letzten Tagen vor unserem Rückflug, zu der wir eingeladen wurden und von der wir natürlich berichten werden. Und für unsere...
Verfasst: 02.09.2014
 
Die Wahl zum Goldenen Windbeutel 2014 ist eröffnet. Sie entscheiden: Wer hat den Preis für die dreisteste Werbelüge verdient? KANDIDAT 1: Coca-Cola: Glacéau Vitaminwater - Wasser mit überflüssigen Vitaminzusätzen, teuer vermarktet wie Wundergetränke. KANDIDAT 2: Unilever: Knorr activ Hühnersuppe - "Hühner"suppe ohne Hühnerfleisch, stattdessen nur mit einem Prozent Hühnerfett. KANDIDAT 3: Coop: Unser...
Verfasst: 28.05.2014
Von Carla Geerdes
Am Nachmittag des Vortages fanden wir auf einem kleinen Tischchen in unserem Zimmer fein säuberlich unsere Geschenke aus Shravanabelagola aufgestapelt. Der Präsident der Karnataka Jain Assoziation, Jitendra Kumar, und der Generalsekretär erwarteten uns schon. Letzterer war dabei behilflich, die Fahrt zum Flughafen bei der zuständigen Taxigesellschaft anzumelden und die Abfahrzeit festzulegen. Nicht jedes...
Verfasst: 21.05.2014
Von Carla Geerdes
Nach einer unruhigen Nacht erwachten wir am nächsten Morgen etwas gerädert im Gästehaus der Universität Mysore. Christian Geerdes hatte noch immer Fieber, aber kurz nach Mitternacht war es nicht weiter gestiegen und gegen Morgen sogar auf 37,9° gesunken. Das Antibiotikum wirkte also mittlerweile, aber wir wollten trotzdem lieber alles etwas ruhiger angehen und nach dem Frühstück entscheiden, ob und wie...
Verfasst: 15.05.2014
Von Carla Geerdes
An diesem Morgen hieß es, Abschied zu nehmen von Shravanabelagola. Unsere Freunde aus Bangalore waren schon am Vorabend dorthin zurückgefahren. Es war vorgesehen, dass unsere kleine Rundreise im Karnataka Jain Bhavan Bangalore enden sollte und wir vor unserer Weiterreise nach Kerala unsere Geschenke von dort mitnehmen würden. Gleich nach dem Frühstück sollte ein Wagen uns abholen. Küchenmeister Shantiraj...
Verfasst: 08.05.2014
Von Carla Geerdes
Bevor wir uns auf den Rückweg machten, lenkten unsere Gastgeber unsere Aufmerksamkeit auf einen mit einer offenen Säulenreihe zum Platz vor dem Monolithen begrenzten Gang neben dem Ausgang des Tempels auf dem Vindhyagiri Hügel. In diesem Gang standen Statuen von oder Steinblöcke mit allen Tirthankaras. Den Anfang macht eine gesondert stehende Stele. Im oberen Teil über dem Text mit einer Darstellung...
Verfasst: 01.05.2014
Von Carla Geerdes
Die Statue des Bahubali auf dem Vindhyagiri Hügel in Shravanabelagola ist mit 17 Metern weltweit der höchste zu einem Kunstwerk gestaltete Steinblock, ein Monolith. Im 10. Jahrhundert u.Z. wurde dieses Kunstwerk in Karnataka von einem Jaina Herrscher in Auftrag gegeben und auch fertiggestellt. Im August 2007 wurde der Monolith des Gommateshvara, des Herrn des Hügels, wie Bahubali auch bezeichnet wird, an die...
Verfasst: 24.04.2014
Von Carla Geerdes
Nach dem Essen ruhten wir uns alle ein wenig aus und trafen uns dann in einem mit Sofa und Sesseln ausgestatteten Raum im Erdgeschoss unseres Gästehauses wieder. Mit dem Auto fuhren wir die kurze Strecke zum National Institute of Prakrit Studies And Research (NIPSAR), an dem wir schon auf dem Weg nach Shravanabelagola vorbeigekommen waren und wo unser Begleiter Dr. Shanti zugestiegen war. Es war ein sonniger...
Verfasst: 22.04.2014
Von Carla Geerdes
Abhisheka aller 24 Tirthankaras, Video: Abhisheka aller 24 Tirthankaras wurde im Bhanadara Basadi Tempel – fertiggestellt 1157 u.Z. – Shravanabelagola durchgeführt am 14.01.2014, dem Feiertag Makar Sankrati, zu Ehren der deutschen online Journalisten Carla & Christian Geerdes. Makar Sankrati, am 14. oder 15. Januar eines Jahres, ist der Wechsel der Sonne in das Tierkreiszeichen des Steinbock...
Verfasst: 17.04.2014
Von Carla Geerdes
Gegen 10:30h holte unser Freund Prof. Dr. Nagarajaiah Hampana uns mit seinem Fahrer und seinem geräumigen Auto ab, und bald darauf ging es los. Der Fahrer kannte sich gut aus und fuhr uns zügig und sicher durch die engen Straßen der Stadt zur Fernstraße NH48 nach Mangalore, über die Shravanabelagola von Bangalore aus am besten zu erreichen ist. Die Fahrt durch die Stadt führte sogar teilweise durch...
Verfasst: 09.04.2014
Von Carla Geerdes
Am frühen Nachmittag des 12.01. kamen wir in Bangalore an. Die Temperaturen lagen bei angenehmen 26°C, auf dem Mittelstreifen der gut ausgebauten Straße waren Blumenbeete mit exotischen Pflanzen angelegt worden, und unser Ziel war der 40km stadteinwärts vom Flughafen entfernte Karnataka Jain Bhavan, den wir nach 90-minütiger Fahrt quer durch die Innenstadt dank der vorzüglichen Ortskenntnisse des Fahrers...
Verfasst: 01.04.2014
Von Carla Geerdes
Am Morgen des 9. Januar holte uns Shivani Bothra mit dem Auto vom Anuvibha Bhavan ab. Vor uns lagen erholsame Tage im Haus der Familie Bothra. Erst als wir uns dort ein bisschen ausgeruht und ausgeschlafen hatten, merkten wir, dass die vergangenen Tage nicht nur ereignisreich, sondern auch anstrengend gewesen waren. Im Haus unserer Freunde kannten wir alle von früheren Aufenthalten, zuletzt waren wir vor 4...
Verfasst: 27.03.2014
Von Carla Geerdes
Übermüdet taumelten wir in Bhinasar aus den Bussen in den aufdämmernden Tag. Bald war es hell, und wir hatten ungefähr noch 3 Stunden Zeit, uns bequem auszustrecken. Freundliche Helfer dirigierten uns zu den Schlafräumen. Kaum einer hatte damit gerechnet, dass es am Ankunftsort eine Möglichkeit gab, den müden Knochen ein wenig Erholung zu gönnen. Umso froher waren wir und nahmen dankbar an, was manchem...

Spanne -